CVJM Stetten

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Auf dass wir alle eins sind - in Freundschaft, Liebe und Vertrauen

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LIEBE FREUNDE,

es freut uns sehr, dass ihr auf unserer Seite angekommen seid.

Sie gibt euch einen Einblick in die Arbeiten des Vereins und die Veranstaltungen des Jahres.

Sie bietet euch eine Menge Infos und Berichte, Photos und Erlebnisse der Gruppen und Kreise, Projekte und Freizeiten.

Sie macht euch aufmerksam auf interessante Veranstaltungen und lädt euch ein, daran teilzunehmen.

 

 

Gottes Wort für jeden Tag

Wo ist jemand, wenn er fällt, der nicht gern wieder aufstünde? Wo ist jemand, wenn er irregeht, der nicht gern wieder zurechtkäme?

Jeremia 8,4

Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.

Johannes 6,37

Gedanken zur Tageslosung 30.03.2020
Wo ist jemand, wenn er fällt, der nicht gern wieder aufstünde?
Wo ist jemand, wenn er irregeht, der nicht gern wieder zurechtkäme?
Jeremia 8,4


„Na sowas! Ich war mir doch sicher, dass ich hier hätte rechts abbiegen müssen! Oder bin
ich schon an der Kreuzung zuvor falsch gefahren? Seit wann ist hier eigentlich eine
Einbahnstraße?!“
Verärgert darüber, dass ich mich in den Wirren der engen Straßen der Innenstadt so
verfahren habe, schalte ich nun doch das Navigationssystem wieder ein. Kurze Zeit später
bin ich wieder auf dem „richtigen Weg“ und erreiche ohne weitere Probleme oder Umwege
mein Ziel.
So geht es uns auch oft in unserem Leben. Schnell verfahren wir uns, lassen uns von
Wünschen oder falschen Ideen leiten. Die Anforderungen unserer Mitmenschen an uns oder
das, was angeblich „normal“ ist, weil ja alle so leben, führen uns in die Irre und in
Sackgassen.
Auch das Volk Israel hatte sich „verrannt“. Daher ließ Gott seinem Volk über den Propheten
Jeremia unseren heutigen Bibelvers ausrichten. „Sprich zu ihnen: So spricht der HERR:“,
heißt es direkt vor dem Vers. Gott selbst ruft sein Volk, spricht es an und ermahnt es, da es
selbst nicht merkte, dass es in die Irre ging.
Und wir? Merken wir es, wenn wir in unserem Leben in die falsche Richtung gehen?
Falls nein, lassen wir uns dann wenigstens von Gott rufen? Hören wir genau hin, was er zu
sagen hat?
Wir können auch in unserem Leben einfach ein „Navigationssystem“ einschalten, dass uns
Orientierung und Sicherheit geben will. Schlage die Bibel auf und lies darin! Sie ist voller
Orientierungshilfen für unser tägliches Leben. Und was Du nicht gleich verstehst, bewege
weiter in Deinem Herzen oder rede mit anderen Christen darüber, z.B. im CVJM.
Und lasse Dich täglich rufen und von Gott anreden. Sprich mit ihm im Gebet!
Wie gut zu wissen, dass es jemanden gibt, dem es nicht egal ist, wenn wir uns verrennen.
Mit dieser Gewissheit im Herzen, können wir getrost und fröhlich in die neue Woche gehen.

 

Das wünscht Euch allen
Stefan Tepper

Andacht  zum Wochenspruch des 5.Sonntags der Passionszeit – Judika (Schaffe mir Recht,Gott!)

„Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.“

Math. 20,28

 

Liebe Leser,

Karfreitag kommt näher. Die biblischen Texte der Passionszeit lassen uns das spüren und ich merke, dass das nahende Leiden Jesu auch meine Seele berührt und nicht unbeteiligt sein lässt.
Der Kontext des Wochenspruches berichtet von einer Frau, die Jesus zu Füßen fällt und ihren beiden Söhnen einen Platz zur Rechten und zur Linken Jesu sichern will, wenn dieser sein Reich aufgebaut hat. Unwissend über das, was es bedeutet, bejahen sie selbstsicher Jesu Frage, ob sie mit ihm den „Kelch trinken wollen, den er trinken wird“. Aber die Entscheidung, ob sie mit ihm regieren werden, überlässt er seinem Vater, dem dies allein zustehen wird.
Dann wendet er sich an seine Jünger, seine ihm geliebten Jünger, die ihm in den drei Jahren ans Herz gewachsen sind und die in den vor ihnen liegenden schweren Tagen und unerträglichen Momenten Unglaubliches erleben und ertragen werden müssen und vom dem sie nicht im Geringsten eine Vorstellung haben können.
Ihnen wendet er sich nach dem Gespräch mit der Frau und ihren Söhnen erneut zu und sagt: „Die Fürsten halten ihre Völker nieder, und die Mächtigen tun ihnen Gewalt. So soll es nicht sein unter euch; sondern wer groß sein will unter euch, der sei euer Diener.“
Ein paar Tage später wird Jesus ihnen als Zeichen der Liebe und des Dienens die Füße waschen wie ein Diener. Seine Liebe zu ihnen, seine Liebe zu uns Menschen, geht in die Knie und beugt sich in großer menschlicher Demut. Unmissverständlich führt er ihnen vor Augen, was das Wesen des zukünftigen Reiches Gottes sein wird, das aufzubauen er sie vor der Himmelfahrt beauftragen wird: die Liebe und das bedingungslose Dienen.
Keine schlauen Worte, keine rechten Lehren, keine Dogmen und Gesetze, keine Strategien und Konzepte werden Reich Gottes aufbauen, sondern die schlichte und einfache Hingabe des Herzens. Denn das Herz kennt keine Grenzen der Religion, der Kultur, der Hautfarbe, es sieht nur den Nächsten in seiner Bedürftigkeit und Schönheit. Alles andere ist nicht Reich Gottes, sondern Herrschen und Beherrschen- und solche Reiche haben keinen Bestand und gehen unter. Die Geschichte lehrt uns das.
Ich träume von einer Welt, in der das Herrschen des einen über den andern unattraktiv und beschämend wird, weil die Entdeckung der Liebe und des Dienens so unendlich viel beglückender ist und Menschen zum Lachen bringt und schön macht.  Ich bete für Menschen, die ihr Herz und ihre Hände täglich öffnen, um für die Armen und Bedürftigen, die Traurigen und Sterbenden, die Kinder und Jugendlichen, die Kranken und Einsamen, die Gefangenen und Missbrauchten, die Gedemütigten und Belasteten… da zu sein. Sie bauen Reich Gottes, unspektakulär, aber bleibend.

Unser Vertrauen auf Gott wird erkennbar, wenn es in der schlichten Hingabe unseres Lebens für die anderen zum Ausdruck kommt: Glaubwürdig und ansteckend ist zuallererst gelebter Glaube.
„Liebe und sag es durch dein Leben“ (Augustinus, drei Jahrhunderte nach Christus) Frére Roger, Taizé

 

Allen eine gesegnete, gesunde und glückliche Woche

 

Silvia Engel

Gedanken zur Tageslosung 29.03.2020

Wenn mein Geist in Ängsten ist, so kennst du doch meinen Pfad.

Psalm 142,4
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Bedrängnis.

2. Korinther 1,3-4

 

Wann habe ich Angst?

Wenn ich nicht mehr weiß wo es hingeht?

Welche Gewissheit habe ich alleine, zu sagen wo mein Lebensweg hinführt, wen ich treffe oder was unterwegs passiert? Der Psalm erinnert mich: Ich muss es nicht wissen.

Ist das jetzt ein Grund, Angst zu bekommen?

Nein! Denn, egal was passiert, Gott weiß darum und begleitet mich. Egal wie ich mich fühle und was ich erlebt habe. Aber: Wie komme ich dorthin, wo und wie finde ich Trost? Barmherzigkeit?

 

Wenn ich innehalte und das Wort an meinen Vater richte. Ich sage ihm, wie es mir geht, wie ich mich fühle, was mich beschäftigt. Manchmal schweige ich auch – er versteht mich trotzdem.

Denn er hört mir zu und nimmt mir meine Lasten ab.

Dann fange ich wieder an, ihrn zu loben; Singe, springe, tanze. Tanke neue Kraft aus seiner Quelle und gehe weiter meinen Weg. Mit der Gewissheit, dass kommen kann was kommen wird.

Ich bin nicht alleine.

 

Isabelle Müller-Schoenau