CVJM Stetten

CVJM Stetten

Auf dass wir alle eins sind - in Freundschaft, Liebe und Vertrauen

hier spenden

LIEBE FREUNDE,

es freut uns sehr, dass ihr auf unserer Seite angekommen seid.

Sie gibt euch einen Einblick in die Arbeiten des Vereins und die Veranstaltungen des Jahres.

Sie bietet euch eine Menge Infos und Berichte, Photos und Erlebnisse der Gruppen und Kreise, Projekte und Freizeiten.

Sie macht euch aufmerksam auf interessante Veranstaltungen und lädt euch ein, daran teilzunehmen.

 

 

Gottes Wort für jeden Tag

Aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes.

Psalm 98,3

Zündet man denn ein Licht an, um es unter den Scheffel oder unter die Bank zu setzen? Und nicht, um es auf den Leuchter zu setzen?

Markus 4,21

Liebe Mitglieder und Freunde unserer CVJM Kinder-und Jugendarbeit!

In diesem Jahr hätten wir unser 10-jähriges Jubiläum gefeiert, aber leider musste es ausfallen. Das war traurig, denn erfüllt mit großer Dankbarkeit für alle Erlebte und alle wunderbaren Begegnungen mit jungen Menschen und der Freude am gemeinsamen Glauben wollten wir feiern und fröhlich sein. Das holen wir aber nach, ganz bestimmt. Doch zunächst liegt unser Augenmerk auf einer Sorge: unser CVJM Landesverband ist coronabedingt in finanzielle Nöte geraten, sind doch die notwendigen Einnahmen, vor allem durch Stornierungen der Gäste in den Häusern,  die dieses Spendenwerk am Leben halten, eingebrochen. Dem Brief von Robin Zapf, der angehängt ist, kann man die Einzelheiten entnehmen und sich ein Bild der aktuellen Situation machen. Aus diesem Grund haben wir im Vorstand beschlossen, alle Einnahmen unserer diesjährigen adventlichen Aktionen dem Werk zu spenden und haben nun die große Bitte an Sie, sich doch zu überlegen, ob Sie auf eine Art und Weise Ihr Herz und Ihre Hände auftun, um mit dazu beizutragen. Das wäre wunderbar und wir wären sehr glücklich, da auch unser Sein als Verein am Bodensee vom Ergehen des Landesverbandes abhängt. Er begleitet uns seit vielen Jahren mit unglaublich schönen Jugendveranstaltungen, die man als einzelner Verein so gar nicht auf die Beine stellen kann und schult unsere jungen Mitarbeiter für ihre Arbeit vor Ort. Die Kontonummer entnehmen Sie unserer homepage mit dem Stichwort: Hilfe für den Landesverband. Die Jugendlichen und wir als Vorstand schätzen und würdigen Ihre Spende sehr und fühlen uns mit Ihnen in Freundschaft und Herzlichkeit verbunden.
„Auf dass wir alle eins sind-in Freundschaft, Liebe und Vertrauen“

Regelmäßige Andachten

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.

Eph. 2,19

 

Ihr Lieben!


Gottes Hausgenossen! Dass wir uns so nennen dürfen! Das ist eine Vertrauensstellung. Es ist auch eins unserer wichtigen inneren Bedürfnisse, ein zuhause zu haben. Es fühlt sich deutlich solider, sicherer an, als die Gastrolle. Selbst wenn man - wie ich - gern auf Reisen und bei guten Freunden zu Gast ist.


Derzeit bin ich zu Gast in einer Rehaklinik und kann hier niemals Hausgenosse werden, so gut mir der Aufenthalt auch tut. Ich soll es ja auch gar nicht... Die Koffer sind nie ganz ausgepackt und "zuhause" ist - ganz klar - woanders, nämlich am Bodensee. So schön es auch ist, hier im Hecken- und Schlehengäu, irgendwo im Landkreis Calw.


So soll es mit uns in Gottes Haus NICHT sein. Wir haben die Gastrolle abgelegt, sind zuhause angekommen. Zuhause bei Gott? Ist das nicht anmaßend? Hat Paulus die Vollmacht, uns das zuzusprechen?


Zuvor setzt er das Haus Gottes dem Zuhause des Volkes Israel gleich. In dieses Haus kamen wir zunächst durch das Blut Jesu als Gäste (siehe Vers 13), nun aber sind wir "eingezogen", gleichberechtigte Mitbewohner. Er beschwört geradezu die Einheit der als Juden und der als Heiden Geborenen. "Denn durch ihn haben wir ALLE BEIDE in einem Geist Zugang zum Vater." (Vers 18)

 

Sind wir uns dessen bewusst? Erleben wir die Juden als unsere Geschwister? Falls nicht, täte uns die Lektüre des ganzen 2. Kapitels gut. Wir Menschen sind so verschieden, wie Gott uns gemacht hat.


Auf unsere europäische und speziell deutsche Geschichte will ich nicht eingehen. Nicht, weil ich das Thema fürchtete, sondern weil alles dazu bereits gesagt wurde. Wer es nicht verstanden hat, dem möge Gott Gnade erweisen. Wir aber können dankbar sein, dass vor 75 Jahren nicht das Ende der Weltgeschichte vollzogen wurde, sondern viele, wenn auch nicht alle, Wunden verheilen können.


Für uns "Junge" bleibt es schwierig, mit diesem Erbe zu leben. Das Ausheilen der Wunden wird einige Generationen brauchen. Aber wir wohnen in einem Haus zusammen und haben gemeinsam einen Herrn. Da sollte es gelingen.


Vielleicht habe ich hier Eulen nach Athen getragen (insgeheim glaube ich es ja), aber das ist nicht schlimm, da sind sie wenigstens in guter Gesellschaft. Lasst uns jeden Tag um Frieden in "unserem", gemeinsamen, Gottes-Haus ringen. Da wir "alle beide in einem Geist Zugang zum Vater" haben wissen wir auch, dass es gehen wird. "Denn Er ist unser Friede, der aus beiden EINES gemacht hat..." (Vers 14)


Gottes Segen und Schutz Euch allen und ganz besonders denen, die an der Freizeit teilnehmen.


Euer Heiner